Anästhesie und Intensivüberwachung
Klinik Bad Windsheim
Anästhesie und Intensivüberwachung


Abteilung für Anästhesie und Intensivüberwachung
Mit unserem kompetenten Team aus Fachärzten, -schwestern und -pflegern versorgen wir die Bereiche:
- Anästhesie und Akutschmerztherapie
- Mitarbeit in der Notfallmedizin (Notarzt / Notaufnahme)
- Prämedikationsambulanz für Narkoseaufklärungsgespräche
Die Abteilung für Anästhesie unterstützt die anderen Abteilungen und nimmt deshalb eine besondere Stellung im Krankenhaus ein. Die Betreuung der Patienten vor, während und nach einer Narkose oder örtlichen Betäubung steht dabei im Vordergrund. Vor einer Operation gehen Patienten oft viele Gedanken und Fragen zum Betäubungsverfahren durch den Kopf. Gerne beantworten unsere Narkoseärzte in einem vertrauensvollen Gespräch alle Fragen.
Kontakt

Ruth Gröger
Chefärztin
Anästhesie und Intensivmedizin
Paracelsusstraße 30
91413 Neustadt a. d. Aisch
Tel.: 09161 70-0
E-Mail: ruth.groeger@kliniken-nea.de
Unsere Leistungen
Die Allgemeinanästhesie (Narkose) schaltet das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Sie befinden sich vom Beginn der Narkose bis zu ihrem Ende in einem ruhigen, schlafähnlichen Zustand
Die Regional- und die Lokalanästhesie beseitigen das Schmerzempfinden in bestimmten Körperregionen. Bei einer Spinal- und Periduralanästhesie zum Beispiel werden Nervenbahnen, die Schmerzempfindung zum Rückenmark führen, in bestimmten Bereichen ausgeschaltet. Dafür wird ein Lokalanästhetikum in den mit Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit gefüllten Raum (Liquorraum) der Wirbelsäule eingespritzt. Die Wirkung tritt bereits nach wenigen Minuten ein. Eine Spinalanästhesie wünschen heute die meisten Frauen beim Kaiserschnitt, eine Periduralanästhesie wird häufig zur Linderung des Wehen Schmerzes durchgeführt. Die Betäubung peripherer Nerven, außerhalb des Rückenmarks nutzt man häufig auch zur Schmerztherapie etwa nach einer Schulteroperation. Dank Ultraschallsteuerung sind diese Verfahren sehr sicher und erzielen beste Ergebnisse.
In Einzelfällen wird der Anästhesist planmäßig zur Unterstützung bei Eingriffen hinzugezogen, ohne dass eine Narkose durchgeführt wird (anästhesiologisches Standby, z.B. bei speziellen Risikofaktoren).
Im Aufwachraum werden die Patienten nach der Operation und Narkose betreut und die lebenswichtigen Körperfunktionen überwacht.
Nach operativen Eingriffen und bei akuten Schmerzen unterstützen wir Sie mit einer gezielten Akutschmerztherapie. Unser Ziel ist es, Schmerzen frühzeitig zu lindern, damit Sie sich besser erholen, aktiv bewegen und am Behandlungsablauf teilnehmen können.
Die Therapie orientiert sich an Ihrem individuellen Bedarf; dazu gehören moderne medikamentöse Verfahren sowie auf Wunsch patientenkontrollierte Schmerzpumpen. Die Schmerzbeurteilung und Anpassung der Behandlung erfolgen regelmäßig im Team, um Ihre Sicherheit und Ihren Komfort zu gewährleisten.
Auf der interdisziplinären Überwachungsstation (Intermediate Care, IMC) der Klinik Bad Windsheim werden Patientinnen und Patienten betreut, die zwar keine intensivmedizinische Behandlung benötigen, jedoch einer besonders engmaschigen medizinischen Überwachung und pflegerischen Betreuung bedürfen. Die Versorgung erfolgt unter der medizinischen Federführung der Anästhesie in enger Zusammenarbeit mit den jeweils behandelnden Fachabteilungen.
Die IMC bietet ein hohes Maß an Sicherheit durch kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen, schnelle ärztliche Reaktionsmöglichkeiten sowie speziell geschultes Pflegepersonal. Dadurch können Patientinnen und Patienten frühzeitig stabilisiert, Komplikationen rechtzeitig erkannt und in vielen Fällen eine intensivmedizinische Behandlung vermieden oder verkürzt werden. Bei Bedarf können Patienten auf unsere Intensivstation der Klinik Neustadt a. d. Aisch verlegt werden.
Insbesondere nach größeren operativen Eingriffen, bei akuten Erkrankungen oder bei instabilem Allgemeinzustand stellt die IMC eine sichere und sinnvolle Versorgungsform dar. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte, strukturierte und zugleich patientennahe Betreuung auf hohem medizinischem Niveau zu gewährleisten.



